Alle Artikel von Valentina Kerst

D64 ist Partner des E-Entrepreneurship Flying Circus

Warum gibt es eigentlich keine digitalen Weltmarktführer aus Deutschland? Wieso haben wir so wenig Gründer für die Digitale Wirtschaft? Der E-Entrepreneurship Flying Circus 2014 (#EEFC14) ist eine bundesweite Tour im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft, bei der in Form von einzelnen Aktionstagen an sechs deutschen Hochschulen mit Vorträge, Diskussionen und Interaktionen die Ausbildung von Gründern für die digitalen Wirtschaft motiviert und gestärkt werden soll.

Schülern, Studenten und weiteren Beteiligten sollen die Chancen einer Karriere bzw. der eigenen Selbständigkeit in der digitalen Wirtschaft aufgezeigt werden. Über 60 bekannte Köpfe aus Wissenschaft, Politik und (junger) digitaler Wirtschaft sind insgesamt über alle Aktionstage hinweg vor Ort und diskutieren die Notwendigkeit von E-Entrepreneurship an deutschen Hochschulen.

Hochschulen als Startup-Hotspot

Hochschulen spielen bei der Ausbildung von Gründern der digitalen Wirtschaft und den durch sie entwickelten innovativen Geschäftsmodellen eine zentrale Rolle! Sowohl die nächste Gründergeneration als auch die qualifizierten Fachkräfte für die Startups werden hier ausgebildet. Wissenschaft, Lehre und Transfer speziell für die digitale Wirtschaft (E-Entrepreneurship) wird also zum Schlüssel für die digitale Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland in Europa und darüber hinaus.

Über die Aktionstage vor Ort sollen jeweils in der Zeit von 10:00-17:00 Uhr vor diesem Hintergrund folgende Ziele verfolgt werden:

1. E-Entrepreneurship als Lehrfach an und für Hochschulen zu motivieren.
2. Aktuelle und zukünftige Studierende für E-Entrepreneurship zu begeistern.
3. Chancen und Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft darzustellen.

Wir freuen uns, als D64 diese bundesweite Tour im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 als Partner zu begleiten!

Last but not least hier noch die Tourdaten des #EEFC14

02.10.14               Universität zu Köln
06.10.14               Universität Hamburg
08.10.14               Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
10.10.14               Technische Universität Dresden
14.10.14               Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
16.10.14               Universität Hohenheim

Digitale Arbeitswelt – Immer erreichbar und doch freier?

Smartphones, mobile Office, Intranets, Arbeiten in der Cloud. Die Digitalisierung eröffnet uns Möglichkeiten, unsere Arbeit nach eigenen Bedürfnissen zu organisieren. Homeoffice, dezentrales Arbeiten und verstreute Teams sind heute problemlos möglich und scheitern nicht mehr an zu hohen Kosten. Trotzdem prägt die “gemeinsame” Arbeit in einem Büro die deutsche Beschäftigungslandschaft. Gleichzeitig klagen Menschen über Dauerstress durch ständige Erreichbarkeit. Ein Phänomen, dass auch Konzerne wie VW dazu bewogen hat, E-Mail-Push-Dienste an Mitarbeiter nach verlassen der Arbeit “abzustellen”.

Dieses Panel diskutiert, wie Unternehmen und Mitarbeiter gemeinsam Lösungen für eine digitale Arbeitswelt finden und wir gehen der Frage nach, welche Rahmenbedingungen kann, und darf die Politik für die neue, digitale Arbeitswelt schaffen – oder muss sie sogar?

Es diskutieren:

– Johannes Rosenboom
Leiter des Regionaloffice von Microsoft in Köln

– Stephan Noller
Geschäftsführer, nugg.ad

– Martin Ströhmeier
DGB Bildungswerk

Für alle Gäste besteht die Möglichkeit, an einer Besichtigung von Microsoft Deutschland teilzunehmen.

Ein großer Dank an Microsoft Deutschland, die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen!

Einfach hier anmelden: Digitale Arbeitswelt – Immer erreichbar und doch freier?

Leistungsschutzrecht: D64 fordert Einberufung des Vermittlungsausschusses

Auch nach dem Bundestagsbeschluss für ein Leistungsschutzrecht am 1. März 2013 durch die schwarz-gelbe Bundesregierung geht die Diskussion weiter. Nachdem bereits innerhalb der Koalition kritische Stimmen zu hören sind, mehrt sich die Kritik an diesem Beschluss.

Der Fokus liegt nun beim Bundesrat und damit bei den einzelnen Bundesländern. Der Bundesrat kann das Leistungsschutzrecht zwar nicht verhindern, aber das Einspruchsrecht geltend machen. Damit müsse das Gesetz zunächst in den Vermittlungsausschuss, der zu gleichen Anteilen von Bundestag und Bundesrat besetzt ist.

Dazu Nico Lumma, Co-Vorsitzender von D64: “Leser, Blogger und Nutzer sind verunsichert. Es ist nicht klar, wer von dem Leistungsschutzrecht betroffen ist. Weiterhin leistet das Leistungsschutzrecht keinen Beitrag dazu, dass Leistungen der Urheberinnen und Urheber gerecht entlohnt werden. Wir fordern daher, dass im Bundesrat der Vermittlungsausschuss einberufen wird.”

Daher unterstüzt D64 auch ausdrücklich die Initiative von Henning Tillmann und Alvar Freude, die in einem gemeinsamen Schreiben an die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Bundesländer den Stopp des Leistungsschutzrechts fordern. 42 namhafte Unterzeichner beteiligen sich an dieser Initiative.

Einladung: „Fluch und Segen einer digitalen Arbeitswelt“

In immer mehr Vorträgen und auf Podiumsdiskussionen wird über die „Digitale Arbeitswelt“ diskutiert. Dabei ist das Thema nicht neu. Bereits 1996 organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Tagung unter dem Titel „Unterwegs in die digitale Arbeitswelt?“. 16 Jahre später hat sich die digitale Welt nochmals fundamental verändert. Daher lädt der DGB Nordrhein-Westfalen zu folgender Veranstaltung ein:

„Fluch und Segen einer digitalen Arbeitswelt“
Dienstag, 23. Oktober 2012
ab 18:00 Uhr

KIT-Café Düsseldorf
Mannesmannufer 1B
40213 Düsseldorf

Digitale Arbeit ist kein Nischenthema mehr, das nur ein paar Freiberufler und Nerds betrifft. Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen. Der technische Fortschritt führt dazu, dass wir zu jeder Zeit und an jedem Ort arbeiten können. Das bietet die Chance, selbstbestimmter zu arbeiten, unabhängig von starren Anwesenheitszeiten im Büro. Das Berufsleben lässt sich flexibel der individuellen Lebenssituation anpassen. Die Entwicklung hat aber auch Schattenseiten: Die ständige Erreichbarkeit führt zur Entgrenzung der Arbeit, eine klare Trennung zwischen Freizeit und Beruf scheint immer weniger möglich. Stress und die Beeinträchtigung der Lebensqualität können Folgen sein.Wie können wir die digitale Arbeitswelt so gestalten, dass sie zum Segen und nicht zum Fluch wird?

D64 ist Partner dieser Veranstaltung und lädt alle Mitglieder und Interessenten ein, daran teilzunehmen.

Programm:

  • Begrüßung
    Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender DGB NRW)
  • Input
    Valentina Kerst (D64, Zentrum für digitalen Fortschritt)
  • Diskussion mit
    Holger Meuler (ver.di)
    Olaf Wegner (Piratenfraktion NRW)
    Claudia Wiegand (Maschinenbautechnikerin)

Moderation: Guido Brombach

Anmeldungen bitte bis zum 15.10. an anna.janosch@dgb.de oder unter 0211 3683-127.