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So war der D64 Neujahrsempfang 2015

Am 25. Februar fand der D64 Neujahrsempfang statt. Über 300 Gäste verbrachten den Abend mit angeregten Diskussionen und lauschten einer Rede von SPD-Chef Sigmar Gabriel und einer kurzen Diskussion zwischen Lars Klingbeil, MdB und dem D64 Co-Vorsitzenden Nico Lumma.

Wir danken unseren Sponsoren XING, Vodafone, 1&1, Amazon, Arvato, facebook, SAP,nwmd und dem Vorwärts – ohne diese finanzielle Unterstützung wäre der D64 Neujahrsempfang in der Größe nicht möglich gewesen!

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Für alle, die nicht anwesend sein konnten, haben wir den offiziellen Teil der Veranstaltung als Video festgehalten.

Begrüßung durch den D64 Co-Vorsitzenden Nico Lumma:

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“Prinzip Freiheit auch in der digitalen Welt?” – Olaf Scholz zu Gast bei D64

In unserer Veranstaltungsreihe war am 10. Februar Olaf Scholz, Erster Bürgermeister der Stadt Hamburg und stellvertretender Parteivorsitzender der SPD zu Gast. Dabei ging es zum Teil sehr kontrovers zur Sache.

Für Scholz bedeutet Digitalisierung zunächst einmal Fortschritt und neue Möglichkeiten. So biete das Internet etwa ganz neue Demokratisierungsmöglichkeiten, die man auch nutzen müsse. Diese neuen Möglichkeiten bedeuteten jedoch auch, dass jemand diese neue Welt neu ordnen müsse, weil Strukturen von gestern die Herausforderungen von morgen möglicherweise nicht mehr lösten. “Dieser Teil einer neu entstandenen Realität ist für den Gesetzgeber oft nur schwer zu greifen”, so Scholz.

Als Beispiel führte er die Videoüberwachung im öffentlichen Raum an. Diese sei früher in der Wahrnehmung der Politiker schon deshalb kein großes Thema gewesen, weil die benötigte Manpower viel zu groß war: “Da saßen zwei Polizisten hinter der Kamera und sechs vor der Kamera.” Mit der aktuellen und zukünftigen Rechnerleistung und modernen Algorithmen sei der Einsatz von Videoüberwachung allerdingskomplett anders zu bewerten.

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“Wir müssen aufpassen, dass Datenauswertung nicht zu falschen Schlüssen führt”, so Scholz. Clusterbildung mithilfe moderner Big Data Analysen führe doch zu häufig dazu, dass das Individuum irrelevant werde und damit in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt. Das zeige etwa der US-amerikanische Wahlkampf: Die Mobilisierung bestimmter Wählerschichten aufgrund statistischer Merkmale bedeutet Entdemokratisierung. “Demokratie bedeutet, mit allen zu sprechen und nicht mit gezielt gefilterten Personengruppen.”

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Einladung zum D64 Neujahrsempfang 2015

Vor drei Jahren wurde D64 gegründet und seitdem versuchen wir, uns in die Diskussion über eine moderne Digitalpolitik einzubringen. Auch 2015 wird das Internet nicht mehr weggehen und wir sehen mehr Gesprächsbedarf als je zuvor, denn die Herausforderungen der Digitialisierung der Gesellschaft sind vielfältig.

Wir freuen uns daher sehr, beim Neujahrsempfang von D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. mit unseren Gästen die Themen der digitalen Zukunft zu diskutieren.

Am 25. Februar um 18 Uhr geht es los – im Quadriga Forum, Werderscher Markt 15 in 10117 Berlin!

Unser Gastredner ist der SPD Parteivorsitzende und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, der den Abend einleiten wird.

Bis zum 25. Februar in Berlin!

UPDATE: Wir sind ausgebucht, nix geht mehr! Vielen Dank für das große Interesse!

“Prinzip Freiheit auch in der digitalen Welt?” – Christian Lindner (FDP) zu Gast bei D64

Welchen Wert hat Freiheit im digitalen Raum und wie kann man diese Freiheit gegen staatliche und privatwirtschaftliche Zugriffe verteidigen? Wie kann Deutschland den Anschluss zur technologischen Weltspitze halten und was hat die Sharing Economy damit zu tun?

Über diese und andere Themen hat D64 am 26. Januar knapp zwei Stunden mit Christian Lindner, dem Bundesvorsitzenden der FDP, und etwa 70 Gästen im Maker Hub in Hamburg diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Freiheit – Auch im digitalen Raum?” wollte D64 wissen, wie es die Freidemokraten mit der Freiheit im Digitalen halten und ergründen, wie diese Freiheit gefördert und geschützt werden kann.

Freiheit wird von zwei Seiten bedroht

Der FDP-Chef sprach sich gleich zu Beginn der Diskussion für eine “digitale Eigentumsordnung” aus, mit der das Recht über die eigenen Daten geregelt werde. Weil eine solche Ordnung noch ganz am Anfang stünde, werde die Freiheit des Einzelnen im Digitalen wesentlich durch zwei Akteure maßgeblich bedroht: Staatliche Organe auf der einen, privatwirtschaftliche Akteure auf der anderen Seite.

Lindner forderte mehr Transparenz: Wer wisse denn genau, was private Unternehmen mit Persönlichkeitsdaten genau mache? Eine solche Blackbox dürfe nicht sein, Unternehmen dürften nicht zu groß werden, um anderen die Freiheit zu nehmen.
Er sprach sich daher auch deutlich für eine EU-Datenschutzverordnung aus, die auch das Problem der Datenschutzarbitrage verhindere: Wer jetzt mit personenbezogenen Daten mehr machen will, als in Deutschland erlaubt ist, der ginge einfach nach Irland. Mit EU-weiten einheitlichen Standards könne man dieses Problem beseitigen.

“Ich will nicht digital abstinent sein, nur damit meine Freiheit gewahrt bleibt!” erwiderte Lindner zur Forderung eines Teilnehmers, der zu mehr Datensparsamkeit aufrief.
So befürwortete er z.B. die digitale Patientenakte, die in Notfällen Behandlungszeiten beschleunige und Doppel- und Falschbehandlung vermeide. Diese Daten dürften aber weder von Versicherungen noch von Arbeitgebern genutzt werden können.

Privatunternehmen zu beschränken könne für den Schutz von Daten jedoch nicht reichen. Auch staatliche Akteure seien hier eindeutig zu adressieren, das zeigten schon die Erfahrungen rund um den NSA-Skandal.
Nur ein europäischer Kryptostandard auf Open Source Basis könne die Bedrohung der Freiheit verhindern. Open Source deshalb, weil das ein Maximum an Transparenz gewährleiste.

Die Forderung der CSU nach der Einführung der Vorratsdatenspeicherung direkt nach den Anschlägen in Paris bezeichnete Lindner als “pietät- und würdelos”. Der Staat sei verpflichtet, die Privatsphäre des Einzelnen zu schützen und das beziehe sich insbesondere auch auf Metadaten: “Es gab Phasen in Horst Seehofers Leben, da hätte er nicht gewollt, dass seine Frau weiß, wann er wo gewesen ist!” Die CSU Forderung nach “maximaler Sicherheit” bedeute immer Verlust der Freiheit.

Und auch einem weiteren CSU Projekt konnte Lindner nichts abgewinnen: Die Maut sei vermutlich als “Racheakt” der Bayern für den österreichischen Nachbarn zu verstehen, darüber hinaus aus steuerlicher Sicht nicht hilfreich und aus Datenschutzsicht gefährlich. Man könne nicht davon ausgehen, dass es mit dem massenhaften automatisierten Scannen von Autokennzeichen bei dem Abgleich mit KFZ-Steuerdaten bleibe. Vielmehr sei zu befürchten, dass diese Daten später auch für andere staatliche Zwecke missbraucht würden.

Technischen Fortschritt nicht durch Recht von gestern verhindern

Das deutsche und europäische Recht bezeichnete Lindner mehrfach als “Recht 1.0” und forderte daher zeitgemäße Updates.
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D64 startet kontroverse Debattenreihe “Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt?”

Das Townhall-Konzept ist voll aufgegangen: Ralf Jäger (SPD), Innenminister von Nordrhein-Westfalen und prominenter Verfechter der Vorratsdatenspeicherung diskutierte am Donnerstag kontrovers mit Nico Lumma (Co-Vorsitzender D64) und einem debattierfreudigen Publikum über die Grenzen von Freiheit und Sicherheit in der digitalen Welt.

Das Thema Freiheit ist eines der essentiellen Themen der Zukunft. Als Nutzer geben wir nicht nur beim Akzeptieren von AGB immer wieder ein Stückchen Freiheit auf, sondern auch gegenüber dem Staat gibt es ein gewisses Spannungsverhältnis. Die Debatten um die Vorratsdatenspeicherung, aber auch um die Facetten der Überwachung durch NSA und GCHQ würden lautstark geführt.

Nach einer kurzen Einführung durch Nico Lumma stellte Ralf Jäger ernüchtert fest, dass die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung oder Mindestspeicherfrist kaum noch rational zu führen sei. Er wolle über Werte reden und eine Abwägung zwischen Sicherheit und Freiheit treffen. Fragen und Einwürfe aus dem Publikum ließen nicht auf sich warten: Warum unterschieden wir zwischen Mail und Brief? Wie soll eine Vorratsdatenspeicherung verhältnismäßig ausgestaltet sein? Das Publikum äußerte ebenfalls vehement Unverständnis über die “Maximalargumente” Kindesmissbrauch und Terroranschläge.

Nach fast zwei Stunden intensiver Diskussion mit einem schlagfertigen und kompetenten Ralf Jäger waren sich jedoch alle Beteiligten einig:

Die nächsten Gäste in der Debattenreihe “Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt?” sind der FDP-Vorsitzende Christian Lindner am 26. Januar in Hamburg und die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Dorothee Bär (CSU) am 3. Februar in Berlin.

D64 lädt zu Town Hall mit NRW-Innenminister Ralf Jäger

Der Grundwert der Freiheit ist spätestens seit 9/11 massiv unter Druck geraten – Grund genug für D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. das Thema Freiheit in der digitalen Welt zum Kern einer Veranstaltungsreihe zu stellen. Bis zum Sommer 2015 werden wir den Dialog mit Menschen suchen, die unterschiedlichster Auffassung darüber sind, wie wir Freiheit in Zukunft definieren wollen. Zu den weiteren Gästen der Veranstaltungsreihe werden u.a. Christian Lindner (FDP), Olaf Scholz (SPD), Dorothee Bär (CSU) und Jürgen Trittin (Grüne) gehören.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe macht Ralf Jäger, SPD. Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen tritt offen für eine Vorratsdatenspeicherung (VDS) ein. Die Netzgemeinde sieht die VDS als einen Baustein in der Überwachung der Netze durch NSA und GCHQ – als einen weiteren Schritt in Richtung Totalüberwachung der Bürger.

Unter diesen Vorzeichen freuen wir uns ganz besonders über die Zusage von Ralf Jäger zur D64-TownHall-Diskussion der Veranstaltungsreihe  “Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt”.

Donnerstag, 27. November 2014
Redaktion Zeit Online
Askanischer Platz 1, 10963 Berlin
18.00 – 20.00 Uhr.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Bitte melden Sie sich unter https://www.facebook.com/events/582813478489749/ oder presse@d-64.org an. Das erleichtert uns die Organisation.

Erfolgreicher Start der Veranstaltungsreihe „Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt“

Prinzip Freiheit - auch in der digitalen Welt?

Am vergangenen Donnerstag diskutierten die D64 Co-Vorsitzenden Valentina Kerst und Nico Lumma in den Räumlichkeiten von ZEIT ONLINE mit Prof. Dr. Gesche Joost und Detlef Gürtler über den Themenkomplex Freiheit in der digitalen Welt. Gesche Joost und Detlef Gürtler gehören dem Beirat von D64 an.

Detlef Gürtler ist Chefredakteur der GDI Impluse und beschäftigt sich schon länger mit den Zukunftsfragen unserer Gesellschaft. Er wies in seinen Ausführungen darauf hin, dass die nächste Herausforderung der Umgang mit den immer stärker in den Fokus rückenden Bio-Daten sei. Prof. Dr. Gesche Joost plädierte für eine Verbreiterung des Wissens um die Abläufe in der digitalen Welt und richtete daher den Schwerpunkt ihrer Ausführungen auf den Bereich digital literacy. Als EU-Internetbotschafterin lenkte Gesche Joost immer auch den Blick auf Entwicklungen in der Europäischen Union und zeigte auf, welche Diskussionen in Brüssel gerade stattfinden.

Während der engagierten Diskussion mit dem Publikum wurde weiterhin erörtert, wie wichtig das in der hoffentlich bald kommenden EU-Datenschutzgrundverordnung verankerte Marktortprinzip sei und dass insbesondere die US-Unternehmen größere Anstrengungen unternehmen müssten, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Diese Diskussionsrunde war der Auftakt zur Veranstaltungsreihe „Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt“, für die D64 Politikerinnen und Politiker unterschiedlichster Parteien einlädt, um mit D64 und unseren Gästen das Thema zu diskutieren.

Die nächste Veranstaltung findet am 27.11. um 18 Uhr statt. Der Gast wird Ralf Jäger (SPD), Innenminister von Nordrhein-Westfalen sein. Die Veranstaltung findet wieder statt in den Räumlichkeiten von ZEIT ONLINE, Askanischer Platz 1, Berlin (Anfahrtsskizze). Wir freuen uns über Anmeldungen auf Facebook: Ralf Jäger (SPD) zu Gast bei D64: “Prinzip Freiheit – auch in der digitalen Welt?”.

D64 ist Partner des E-Entrepreneurship Flying Circus

Warum gibt es eigentlich keine digitalen Weltmarktführer aus Deutschland? Wieso haben wir so wenig Gründer für die Digitale Wirtschaft? Der E-Entrepreneurship Flying Circus 2014 (#EEFC14) ist eine bundesweite Tour im Wissenschaftsjahr 2014 – Die digitale Gesellschaft, bei der in Form von einzelnen Aktionstagen an sechs deutschen Hochschulen mit Vorträge, Diskussionen und Interaktionen die Ausbildung von Gründern für die digitalen Wirtschaft motiviert und gestärkt werden soll.

Schülern, Studenten und weiteren Beteiligten sollen die Chancen einer Karriere bzw. der eigenen Selbständigkeit in der digitalen Wirtschaft aufgezeigt werden. Über 60 bekannte Köpfe aus Wissenschaft, Politik und (junger) digitaler Wirtschaft sind insgesamt über alle Aktionstage hinweg vor Ort und diskutieren die Notwendigkeit von E-Entrepreneurship an deutschen Hochschulen.

Hochschulen als Startup-Hotspot

Hochschulen spielen bei der Ausbildung von Gründern der digitalen Wirtschaft und den durch sie entwickelten innovativen Geschäftsmodellen eine zentrale Rolle! Sowohl die nächste Gründergeneration als auch die qualifizierten Fachkräfte für die Startups werden hier ausgebildet. Wissenschaft, Lehre und Transfer speziell für die digitale Wirtschaft (E-Entrepreneurship) wird also zum Schlüssel für die digitale Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland in Europa und darüber hinaus.

Über die Aktionstage vor Ort sollen jeweils in der Zeit von 10:00-17:00 Uhr vor diesem Hintergrund folgende Ziele verfolgt werden:

1. E-Entrepreneurship als Lehrfach an und für Hochschulen zu motivieren.
2. Aktuelle und zukünftige Studierende für E-Entrepreneurship zu begeistern.
3. Chancen und Möglichkeiten der digitalen Wirtschaft darzustellen.

Wir freuen uns, als D64 diese bundesweite Tour im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 als Partner zu begleiten!

Last but not least hier noch die Tourdaten des #EEFC14

02.10.14               Universität zu Köln
06.10.14               Universität Hamburg
08.10.14               Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
10.10.14               Technische Universität Dresden
14.10.14               Universität Erlangen-Nürnberg (FAU)
16.10.14               Universität Hohenheim

Internet-Startups im europäischen Kontext – Herausforderungen und Perspektiven

Kanzlerin Merkel hat zur Eröffnung der CeBIT festgestellt, dass die digitale Wirtschaft in Deutschland einen gewissen Aufholbedarf hat. Gleichwohl gibt es hierzulande eine seit Jahren steigende Zahl von Internet-Startups, die versuchen, neue Geschäftsmodelle am Markt zu etablieren. Hierbei erweist sich der deutsche Markt oftmals als zu klein, der europäische Markt aber zu zersplittert, um wirklich schnell wachsen zu können und so geraten deutsche Startups im Vergleich mit ihren Konkurrenten aus dem Silicon Valley leicht ins Hintertreffen.

Wie können wir die Vorteile eines europäischen Marktes für Startups besser nutzen und welche Rahmenbedingungen müssen dafür geschaffen werden? D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt e.V. und die Senatskanzlei des Landes Berlin landen dazu ein, diese Fragestellung zu diskutieren.

An der Podiumsdiskussion am 1. April 2014 um 19 Uhr im Berliner Rathaus nehmen teil:

Björn Böhning
Björn Böhning ist Chef der Senatskanzlei des Landes Berlin und Leiter des Gesprächskreises Netzpolitik des SPD Parteivorstandes

Béa Beste
Béa Beste hat die bilingualen Phorms-Schulen 2005 mitgegründet und ist Gründerin und Geschäftsführerin der Playducato GmbH, welche die gemeinsam mit Pädagogen entwickelte Tollabox vertreibt.

Nora-Vanessa Wohlert
Nora-Vanessa Wohlert ist Mit-Gründerin von EDITION F, der Business-Lifestyle-Plattform für Frauen, die im Frühling 2014 online geht. Zuvor war Nora Redaktionsleiterin bei Gründerszene und arbeitete unter anderem für fischerAppelt und Roland Berger.

Carsten Brosda
Dr. Carsten Brosda ist Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien und damit zuständig für die Standortinitiative Next Media Hamburg. Zuvor arbeitete er von 2010 bis 2011 als Abteilungsleiter Kommunikation beim SPD-Parteivorstand

Moderiert wird die Diskussion von Nico Lumma, Co-Vorsitzender D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt.

Zur besseren Übersicht haben wir auf Facebook einen Event angelegt und freuen uns auf Anmeldungen.

Erfolgreicher Jahresstart beim D64 Neujahrsempfang

Am 12. Februar 2014 lud „D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt“ in Berlin erstmalig zum Neujahrsempfang ein. Rund 150 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nutzten die angeregte Atmosphäre im Grünen Salon an der Volksbühne Berlin für einen intensiven Austausch um eine progressive Netzpolitik.

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie hob in der zu Beginn geführten Podiumsdiskussion hervor, dass „die NSA-Debatte nicht in den Ausschüssen, sondern gesellschaftlich geführt werden muss“. Gesche Joost, Mitglied im Kompetenzteam des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück wies auf die Gefahr eines fragmentierten Internets hin und fragte in den Raum, „ob es überhaupt noch eine Privatsphäre gibt?“.

Mit Blick auf den neuen Hauptausschuss „Digitale Agenda“ im Deutschen Bundestag erklärte Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Der Ausschuss muss das modernste Gremium des Bundestags sein. Digital ist kein Randthema mehr.“ Daher sollte auch diskutiert werden, wie der „18. Sachverständige“ – bekannt aus der Internetenquete – wieder Einzug in die Ausschussarbeit finden kann.

Wichtige Themen in der weiteren Diskussion, angeregt durch Fragen aus dem interessierten Publikum, waren die Herausforderungen von Digital Divide, Crowdfunding, Startup-Gründungen sowie das Digitale freiwillige Jahr.
Bei Snacks und Wein führten die Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer im Anschluss die Diskussion mit dem Publikum fort. Mit dem erfolgreichen Auftakt zu Jahresbeginn setzt D64 seine Arbeit für eine progressive Netzpolitik fort.