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Erfolgreicher Jahresstart beim D64 Neujahrsempfang

Am 12. Februar 2014 lud „D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt“ in Berlin erstmalig zum Neujahrsempfang ein. Rund 150 Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft nutzten die angeregte Atmosphäre im Grünen Salon an der Volksbühne Berlin für einen intensiven Austausch um eine progressive Netzpolitik.

Brigitte Zypries, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie hob in der zu Beginn geführten Podiumsdiskussion hervor, dass „die NSA-Debatte nicht in den Ausschüssen, sondern gesellschaftlich geführt werden muss“. Gesche Joost, Mitglied im Kompetenzteam des SPD-Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück wies auf die Gefahr eines fragmentierten Internets hin und fragte in den Raum, „ob es überhaupt noch eine Privatsphäre gibt?“.

Mit Blick auf den neuen Hauptausschuss „Digitale Agenda“ im Deutschen Bundestag erklärte Lars Klingbeil, netzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion: „Der Ausschuss muss das modernste Gremium des Bundestags sein. Digital ist kein Randthema mehr.“ Daher sollte auch diskutiert werden, wie der „18. Sachverständige“ – bekannt aus der Internetenquete – wieder Einzug in die Ausschussarbeit finden kann.

Wichtige Themen in der weiteren Diskussion, angeregt durch Fragen aus dem interessierten Publikum, waren die Herausforderungen von Digital Divide, Crowdfunding, Startup-Gründungen sowie das Digitale freiwillige Jahr.
Bei Snacks und Wein führten die Podiumsteilnehmerinnen und Podiumsteilnehmer im Anschluss die Diskussion mit dem Publikum fort. Mit dem erfolgreichen Auftakt zu Jahresbeginn setzt D64 seine Arbeit für eine progressive Netzpolitik fort.

Digitale Arbeitswelt – Immer erreichbar und doch freier?

Smartphones, mobile Office, Intranets, Arbeiten in der Cloud. Die Digitalisierung eröffnet uns Möglichkeiten, unsere Arbeit nach eigenen Bedürfnissen zu organisieren. Homeoffice, dezentrales Arbeiten und verstreute Teams sind heute problemlos möglich und scheitern nicht mehr an zu hohen Kosten. Trotzdem prägt die “gemeinsame” Arbeit in einem Büro die deutsche Beschäftigungslandschaft. Gleichzeitig klagen Menschen über Dauerstress durch ständige Erreichbarkeit. Ein Phänomen, dass auch Konzerne wie VW dazu bewogen hat, E-Mail-Push-Dienste an Mitarbeiter nach verlassen der Arbeit “abzustellen”.

Dieses Panel diskutiert, wie Unternehmen und Mitarbeiter gemeinsam Lösungen für eine digitale Arbeitswelt finden und wir gehen der Frage nach, welche Rahmenbedingungen kann, und darf die Politik für die neue, digitale Arbeitswelt schaffen – oder muss sie sogar?

Es diskutieren:

– Johannes Rosenboom
Leiter des Regionaloffice von Microsoft in Köln

– Stephan Noller
Geschäftsführer, nugg.ad

– Martin Ströhmeier
DGB Bildungswerk

Für alle Gäste besteht die Möglichkeit, an einer Besichtigung von Microsoft Deutschland teilzunehmen.

Ein großer Dank an Microsoft Deutschland, die uns die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen!

Einfach hier anmelden: Digitale Arbeitswelt – Immer erreichbar und doch freier?

Einladung: “Fluch und Segen einer digitalen Arbeitswelt”

In immer mehr Vorträgen und auf Podiumsdiskussionen wird über die “Digitale Arbeitswelt” diskutiert. Dabei ist das Thema nicht neu. Bereits 1996 organisierte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine Tagung unter dem Titel “Unterwegs in die digitale Arbeitswelt?”. 16 Jahre später hat sich die digitale Welt nochmals fundamental verändert. Daher lädt der DGB Nordrhein-Westfalen zu folgender Veranstaltung ein:

“Fluch und Segen einer digitalen Arbeitswelt”
Dienstag, 23. Oktober 2012
ab 18:00 Uhr

KIT-Café Düsseldorf
Mannesmannufer 1B
40213 Düsseldorf

Digitale Arbeit ist kein Nischenthema mehr, das nur ein paar Freiberufler und Nerds betrifft. Smartphones, Tablet-PCs und Notebooks prägen den Arbeitsalltag vieler Menschen. Der technische Fortschritt führt dazu, dass wir zu jeder Zeit und an jedem Ort arbeiten können. Das bietet die Chance, selbstbestimmter zu arbeiten, unabhängig von starren Anwesenheitszeiten im Büro. Das Berufsleben lässt sich flexibel der individuellen Lebenssituation anpassen. Die Entwicklung hat aber auch Schattenseiten: Die ständige Erreichbarkeit führt zur Entgrenzung der Arbeit, eine klare Trennung zwischen Freizeit und Beruf scheint immer weniger möglich. Stress und die Beeinträchtigung der Lebensqualität können Folgen sein.Wie können wir die digitale Arbeitswelt so gestalten, dass sie zum Segen und nicht zum Fluch wird?

D64 ist Partner dieser Veranstaltung und lädt alle Mitglieder und Interessenten ein, daran teilzunehmen.

Programm:

  • Begrüßung
    Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender DGB NRW)
  • Input
    Valentina Kerst (D64, Zentrum für digitalen Fortschritt)
  • Diskussion mit
    Holger Meuler (ver.di)
    Olaf Wegner (Piratenfraktion NRW)
    Claudia Wiegand (Maschinenbautechnikerin)

Moderation: Guido Brombach

Anmeldungen bitte bis zum 15.10. an anna.janosch@dgb.de oder unter 0211 3683-127.