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KI gerecht gestalten: zivilgesellschaftliche Impulse im neuen White Paper

Berlin, 15. Mai 2025: Der progressive, digitalpolitische Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt veröffentlicht im Rahmen des Projekts „Code of Conduct Demokratische KI“ das White Paper „KI und Gerechtigkeit:Continue reading "KI gerecht gestalten: zivilgesellschaftliche Impulse im...
Monika Ilves: Gerechtigkeit entfaltet ihre Kraft am besten dort, wo sie mitgedacht wird – auch und gerade bei der Entwicklung von KI

Berlin, 15. Mai 2025: Der progressive, digitalpolitische Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt veröffentlicht im Rahmen des Projekts „Code of Conduct Demokratische KI“ das White Paper „KI und Gerechtigkeit: Vier Thesen für die Zivilgesellschaft“. 

Die Publikation ist in Zusammenarbeit mit Vertreter:innen von 15 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter der ASB, die AWO, CorrelAid e. V. und die LAG Selbsthilfe Rheinland-Pfalz, entstanden. Das White Paper beleuchtet zentrale Herausforderungen und positive Visionen rund um den gerechten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in gemeinwohlorientierten Organisationen. In vier Gastbeiträgen werden konkrete Praxisbeispiele, von Sprachassistenten in der Pflege bis zur Entwicklung ressourcenschonender Infrastruktur, vorgestellt. 

Im Mittelpunkt stehen Thesen zu vier zentralen Themen: Zugang zu KI, Literacy und Kompetenzen, Diskriminierung sowie ökologische Nachhaltigkeit. Ziel ist es, Gerechtigkeitsfragen im Kontext von KI stärker im zivilgesellschaftlichen Handeln zu verankern und Gestaltungsspielräume aufzuzeigen. 

Monika Ilves, Vorstandsmitglied bei D64, betont die Verantwortung aller Akteur:innen, gesellschaftliche Grundwerte zu verankern: „Gerechtigkeit entfaltet ihre Kraft am besten dort, wo sie mitgedacht wird – auch und gerade bei der Entwicklung von KI.“

Das White Paper steht ab sofort unter https://demokratische-ki.de/white-paper-ki-gerechtigkeit/ kostenfrei zum Download bereit.

Hintergrund:

Während KI-Systeme immer stärker gesellschaftliche Prozesse beeinflussen, mangelt es oft an Orientierung, wie deren Einsatz im Einklang mit gesellschaftlichen Grundwerten erfolgen kann. Das White Paper analysiert nicht nur Risiken wie diskriminierende Algorithmen, Machtasymmetrien und ökologische Belastungen, sondern bietet auch praxisnahe Ansätze: von niedrigschwelliger Kompetenzvermittlung bis hin zur Entwicklung gemeinsamer Infrastrukturen. 

Das Projekt „Code of Conduct Demokratische KI“ wird von D64 umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Künstlicher Intelligenz für das Gemeinwohl gefördert.

Pressekontakt

Ulrich Berger, Geschäftsführer
030-57714256
presse@d-64.org
https://d-64.org/presse/ 

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