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Solidarität als Gestaltungsauftrag: Neues White Paper zu KI und Solidarität

Berlin, 15. Dezember 2025: Der digitalpolitische Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt veröffentlicht das White Paper „Solidarische Praxis entlang der Nutzung von KI verankern“. Es bietet gemeinwohlorientierten Organisationen erstmals einen praxisnahen Leitfaden für den solidarischen Umgang mit KI.
Sharepic Monika Ilves, D64-Vorstandsmitglied: Solidarität ist bei KI ein aktiver Gestaltungsauftrag. Indem wir unsere Erfahrungen teilen und gemeinsame Standards entwickeln, stärken wir die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft

Berlin, 15. Dezember 2025: Der progressive, digitalpolitische Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt veröffentlicht das White Paper „Solidarische Praxis entlang der Nutzung von KI verankern“. Es bietet gemeinwohlorientierten Organisationen erstmals einen praxisnahen Leitfaden für den solidarischen Umgang mit KI.

Die Publikation entstand im Rahmen des Projekts „Code of Conduct Demokratische KI“ in Zusammenarbeit mit 19 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter die Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), das FrauenComputerZentrumBerlin (FCZB) und das Demokratienetzwerk Faktor D. 

Das White Paper beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Dominanz globaler Tech-Unternehmen und dem solidarischen Auftrag gemeinwohlorientierter Organisationen. Es zeigt mit konkreten Methoden und Reflexionsfragen auf, wie Solidarität entlang des gesamten Nutzungszyklus von KI verankert werden kann. Gastbeiträge geben Einblicke in solidarische Ansätze aus der Praxis, etwa wie die BAGSO gemeinsame KI-Lernorte aufbaut oder warum sich Digitale Gesellschaft e.V. bewusst gegen die Nutzung von generativer KI entscheidet.

Monika Ilves, Vorstandsmitglied bei D64: „Solidarität ist bei KI kein passiver Anspruch, sondern ein aktiver Gestaltungsauftrag. Indem wir unsere Erfahrungen – auch Misserfolge – teilen und gemeinsame Standards entwickeln, stärken wir die Handlungsfähigkeit der Zivilgesellschaft.“

Das White Paper kann ab sofort heruntergeladen werden:  https://demokratische-ki.de/white-paper-ki-solidaritaet/

Hintergrund:

Während KI-Systeme immer stärker gesellschaftliche Prozesse beeinflussen, fehlt es gemeinnützigen Organisationen oft an Orientierung und niedrigschwelligen Werkzeugen. Das White Paper analysiert dieses Spannungsfeld und bietet praxisnahe Lösungsansätze für vier Phasen des KI-Nutzungszyklus: Entwicklung, Auswahl, Einsatz und Evaluation. Es stellt außerdem den Code of Conduct Demokratische KI als gemeinsamen, verbindlichen Orientierungsrahmen für die Zivilgesellschaft vor.

Das Projekt „Code of Conduct Demokratische KI“ wird von D64 umgesetzt und vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Künstlicher Intelligenz für das Gemeinwohl gefördert.

Pressekontakt

Ulrich Berger, Geschäftsführer
030-57714256
presse@d-64.org
https://d-64.org/presse/ 

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